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Studie der Bundesregierung über „Unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung" (vom 01.01.2006)

Im Sommer 2001 erhielt Marco Bischof vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Auftrag, eine Studie über unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung zu erstellen; zusätzlich sollten auch einige Verfahren behandelt werden, in denen es nicht um Energiegewinnung, sondern um „Aktivierung biologischer Prozesse“ zum Zwecke einer Behebung von Umweltproblemen, für Wasserreinigung und Bodenrehabilitierung ging. In einem Auswahlverfahren wurden schliesslich sechs Verfahren für die Studie ausgewählt. Nach Ablieferung des Berichtes ein Jahr später wurde dieser zunächst einer Reihe von externen Instituten und Experten zur Begutachtung vorgelegt. Einige der Stellungnahmen fielen so kritisch aus, dass das Ministerium beschloss, den Bericht vor einer eventuellen Veröffentlichung erst genauer auf seine technische und wissenschaftliche Korrektheit überprüfen zu lassen. Damit wurden Dipl.-Ing. Andreas Manthey und Dipl.-Phys. Thorsten Ludwig vom Berliner Institut für Innovative Energietechnologien beauftragt. Vor kurzem wurde nun diese Überprüfung – sie geriet schliesslich zu einer eigentlichen Überarbeitung des Berichtes – zur Zufriedenheit des Minsteriums abgeschlossen. Mitte September 2005 ist die Studie nun endlich, vier Jahre nach Beginn der Arbeit, vom Ministerium freigegeben worden:

 

Marco Bischof, Thorsten Ludwig und Andreas Manthey: „Zukunftstechnologien für nachhaltige Entwicklung: Unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung und Aktivierung biologischer Prozesse. Eine Darstellung und Erläuterung von sechs Erfolg versprechenden Verfahren“. Forschungsberichte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bericht E 5001-15. Berlin 2005.

 

Der Bericht ist zwar nicht in der Buchreihe des Ministeriums erschienen und deshalb nicht im Buchhandel erhältlich, kann jedoch bestellt werden beim BMZ, z.Hd. Dr.Jochen Böhmer, Adenauerallee 139-141, D-53113 Bonn, unter Angabe des Titels und der Bericht-Nummer. Am besten schriftlich bestellen.

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